Land der Hildegard - Hildegard von Bingen

Rochuskapelle

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Highlights 2018

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Zwei- bis dreimal im Monat bietet die Scivias Stiftung Disibodenberg eine Sonntagsführung in der Klosterruine Disibodenberg in Odernheim an. Hildegard von Bingen verbrachte hier rund 40 Jahre, bevor sie in Bingen ein eigenes Kloster gründete. Innerhalb einer romantischen Parkanlage von 1840 eröffnet sich dem Besucher eine Ruine in mystischer Stimmung.

Vom 6. bis 12. August gibt Sr. Lydia Stritzl OSB im Gästehaus der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen eine „Einführung in Leben und Werk der heiligen Hildegard“. Themen sind unter anderem Hildegards Biografie, ihre Heilmittel und ihre Musik. Im Rahmen der Woche erfolgen Exkursionen zum Disibodenberg und nach Bingen. Beendet wird die Veranstaltung mit einer Meditation am Schrein der heiligen Hildegard.

Eine Jugendführung unter dem Thema „Alltag im mittelalterlichen Kloster“ zeigt am Samstag, 11. August, 15 bis 17 Uhr, wie das Leben in der „kleinen Stadt auf dem Disibodenberg“ funktionierte. Die Menschen, die damals dort lebten waren auf sich selbst gestellt, mussten nicht nur ihre Lebensmittel selbst produzieren. Es gibt Antworten auf die Fragen „Wofür war der Abt zuständig, wofür der Cellerar, wofür der Kämmerer, wo schliefen die Nonnen, wo die Mönche? Die Leiterin des archäologischen Museums, Ulrike Lindemann geht mit Jugendlichen auf eine spannende Entdeckungsreise…

Für Donnerstag, 6. September, lädt die Rupertsberger Gesellschaft zur Exkursion ins Koblenzer Landes-Hauptarchiv ein. Dort befindet ein Großteil des ehemaligen Klosterarchivs, das die Experten des Archivs den Teilnehmern ausführlich erläutern werden.

Ihr 2-Personen-Theaterstück „Die schon wieder – Hildegard von Bingen“ präsentiert Heike Feist zusammen mit Michael Ihnow am Samstag, 29. September, in der Binger Bühne. Das Leben der Hildegard von Bingen war voll von Situationen, in denen nichts mehr ging und es am logischsten gewesen wäre, klein beizugeben. Doch ging es um ihre Selbstbestimmung, um Gerechtigkeit und Überwindung lebensfeindlicher Traditionen, war die berühmteste Frau des Mittelalters nicht zu stoppen. „Die schon wieder!“, dachte wohl mancher Mönch, mancher Probst und selbst der Papst, wenn die Nonne, von einem „Geht nicht!“ ermutigt, gleich noch einmal an deren Tür klopfte. Ein Abend (garantiert dinkelfrei) so rasant, humorvoll und intelligent wie Hildegard selbst.

Sigrid Hausen vom Ensemble VocaMe gibt am Samstag, 6. Oktober, im Gemeindezentrum der evangelischen Johanneskirche Bingen einen Gesangsworkshop für LaiensängerInnen mit Vorkenntnissen. Interessierte im Bereich Mittelalterlicher Gesang und Stimmbildung können sich hier weiterbilden.

Abends folgt ein Konzert des Ensemble VocaMe (großes Foto oben, Copyright Severin Schweiger) das als eines der besten deutschen Vocalensembles für Alte Musik gilt. Das Konzert lehnt sich an die CD „Inspiration Hildegard von Bingen – Lieder Visionen“ an, zu der das Ensemble durch Hildegards Heiligsprechung sowie ihre Erhebung zur Kirchenlehrerin inspiriert wurde. Es erklingen unter anderem O Virga ac diadema, Spiritus sanctus und O virtus sapientiae. Die Rupertsberger Hildegard-Gesellschaft Bingen e.V. bietet die Veranstaltungsreihe „Klöster im Dreiklang: Eibingen – Eberbach – Rupertsberg“ an. Der ersten beiden Termine haben bereits stattgefunden. Am Samstag, 13. Oktober, steht im Rupertsberger Gewölbe alles unter dem Motto „Benediktiner und Zisterzienser – Festliches Herbstbuffet“. An den Terminen werden beispielsweise Referate, Gespräche, Kirchen- oder Klosterführungen, Gebete und kulinarische Köstlichkeiten angeboten.

Mehr Informationen (und gegebenenfalls Anmeldungen) unter: www.bingen.de www.rupertsberger-hildegard-gesellschaft.de www.abtei-st-hildegard.de www.disibodenberg.de