Land der Hildegard - Hildegard von Bingen

Kloster Eibingen

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Hildegard von Bingen multimedial

Reichhaltige Informationen und virtuelle Erlebnisse auf einen Klick im Museum am Strom

Die neugestaltete Hildegard-Ausstellung im Museum am Strom lädt seit ihrer Eröffnung im vergangenen Jahr zu vielfältige Begegnungen mit einer der bedeutendsten Frauengestalten der Weltgeschichte ein. Ihren letzten Schliff hat die Präsentation nun mit der Installation von drei Multimedia-Terminals bekommen. Plastisch wie nie zuvor und mit einer großen Vielfalt von Filmen, Visualisierungen und Informationen können Besucher ab sofort die Lebensorte Hildegards kennenlernen oder sich spielend leicht neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu ihrem Leben und Werk erschließen. Und ganz nebenbei bieten die PC-Stationen auch noch einen kleinen Reiseführer zu interessanten Hildegard-Orten in Bingen und im ganzen „Land der Hildegard“. „So viel fundierte Hildegard-Information auf einen Klick und mit so hohem Unterhaltungswert gab es noch nie“, freut sich Bingens Oberbürgermeister Thomas Feser, der die Neuheiten im gemeinsam mit Museumsleiter Dr. Matthias Schmandt jetzt in Betrieb nahm: „Hier kann man wirklich eintauchen in Hildegards Welt und die spannende Geschichte ihrer Wirkungsstätten bis in die Gegenwart verfolgen.“ Feser bedankte sich auch für die Unterstützung durch das Land Rheinland-Pfalz, das die Projektkosten zur Hälfte übernommen hat. Jeweils ein Terminal begleitet nun die beiden Klostermodelle der Museumsausstellung: So kann man in filmischen Animationen, die auf ganz aktuellen baugeschichtlichen Erkenntnissen basieren, die Entstehung der Klosteranlage am Disibodenberg nachvollziehen. Auch die Geschichte des Klosters Rupertsberg von seinen Anfängen bis zur Zerstörung der letzten Ruinen während des Eisenbahnbaus wird den Betrachtern in eindrucksvoller Visualisierung erstmals vor Augen geführt. Und zu den großformatigen Tafeln mit fotorealistischen Lebensbildern von Niederhosenbach, Bingen und Trier stehen „virtuelle Spaziergänge“ mit Erklärungen zu vielen Details der Welt um 1150 zur Verfügung. „Damals und heute“-Bilder machen die jeweiligen Orte auch in den heutigen Stadtbildern identifizierbar und laden zum Besuch ein. Wo ist Hildegard geboren? Welche Bewandtnis hat es mit dem päpstlichen Schreibauftrag für die Prophetin? Und warum gilt sie eigentlich als Gründerin von Kloster Eibingen?

Manches Rätsel bietet die noch immer nicht vollständig erforschte Hildegard-Biografie den heutigen Historikern. Die PC-Stationen stellen auch einige offenen Fragen der Hildegard-Forschung vor und lassen die Besucher Schritt für Schritt teilhaben an den unterschiedlichen Versuchen, Antworten darauf zu finden.

Text: Stadt Bingen