Land der Hildegard - Hildegard von Bingen

Pfarrkirche Eibingen

Für weitere Informationen klicken Sie auf das Gebäude.

Die „neue“ Hildegard kommt gut an

Stätten › Bingen › Die „neue“ Hildegard kommt gut an

Navigationsbaum: Stätten › Bingen › Die „neue“ Hildegard kommt gut an

Die „neue“ Hildegard im Museum am Strom kommt gut an

Besucherbuch zeigt positive Resonanz auf die neu konzipierte Dauerausstellung

Seit etwas mehr als vier Monaten ist die neue Hildegard von Bingen – Ausstellung im Museum am Strom nun „am Start“, und eine erste Bilanz des Publikumsinteresses fällt rundum positiv aus: Mehr als 11.000 Besucher haben seither die Gelegenheit ergriffen, sich hier ein ganz neues Bild von der Binger Kirchenlehrerin und großen Frau der Weltgeschichte zu verschaffen.

Daher hat Oberbürgermeister Thomas Feser die etwas ruhigeren Sommertage genutzt, um sich höchstpersönlich davon zu überzeugen, dass Hildegard im neuen (Museums-)Gewand gut ankommt. Ein intensiver Blick in das Gästebuch, das Museumsbesucher zum Hinterlassen persönlicher Eindrücke auffordert, bot dem Stadtoberhaupt dabei Grund zur Freude.Viele Einträge lesen sich in etwa so wie die folgenden: „Das Wirken der Hl. Hildegard und die Ausstellung: Einmalig!“, schreibt ein Besucher aus Emmelshausen. „Eine gute Ausstellung in zeitgemäßer Medienpräsentation“, findet ein anderer.

Ein Schweizer, der selbst in der Museumsbranche arbeitet, gratuliert zu einer „tollen Ausstellung!“. Die „ausgezeichnete und didaktisch hervorragende Ausstellung zu Hildegards Wirken in ihrer Zeit“ lobt ein ebenfalls offenbar sachkundiges Paar aus Salmtal. „Prachtig museum“ – so lautet kurz und knapp ein niederländisches Resümee. „Eine richtige Perle“ nennen zwei Däninnen die Präsentation. „We are enchanted!“, sagt ein englisches Paar, und über eine „grandiose, spannende Erlebnis-Ausstellung“ freut sich eine Reisegruppe aus Österreich.

„762 km mit dem Fahrrad gefahren auf den Spuren der Hl. Hildegard“ sind Pilger aus dem Bistum Dresden-Meißen, die ebenfalls einen freundlichen Gruß hinterließen: „Diese Ausstellung war für uns eine gute Zusammenschau der Ereignisse und Visionen aus dem Leben Hildegards – Danke!“ „Die Gäste sind beeindruckt bis begeistert“, fasst Feser die Lektüre zusammen. „Sie freuen sich an Konzeption und Gestaltung. Wir haben in eine anspruchsvolle Ausstellung investiert, die Hildegard als Gestalt der Weltgeschichte ernst nimmt und auch mit manchem Mythos bricht - und dieser Ansatz wird vom Publikum geschätzt.“

Übrigens: Negative Stimmen zur Ausstellung suchte der Oberbürgermeister im Besucherbuch tatsächlich vergeblich. Vermisst werden bisweilen lediglich fremdsprachliche Fassungen der Ausstellungstexte. Doch die sind bereits in Arbeit. „Die Ausstellung steht und überzeugt, aber sie ist noch nicht bis ins letzte Detail fertig. Neben den englischen und französischen Übersetzungen wird es im nächsten Jahr auch noch weitere Medienstationen zu den Lebensorten Hildegards geben.“ Mit diesen Worten macht Feser schon neugierig auf die kommende Museums- und Hildegard-Saison. Wie dann wohl erst die Besucherbuch-Kommentare ausfallen werden?

Text und Foto: Stadt Bingen